Tanja Wirnitzer am Strand Amrum Spuren im Sand Küste

1001 Spuren meiner Sternenkinder im Leben

Klingt viel, ist es auch und immer noch zu wenig für das, was Sternenkinder bewirken. Noch lange habe ich die 1001 Spuren nicht nieder geschrieben, aber nur, weil ich viel weniger und langsamer zum Tippen komme, als ich liebe und lebe. 

Die Liste ist sehr persönlich, wie alles rund um meine Engagement als Sternenmutter. Geht ja auch gar nicht anders, wenn es um das Wichtigste im Leben geht, das Leben selbst. Im Unterschied zu den anderen Inhalten ist diese Liste teilweise aber auch privat.

Trotzdem ist es mir ein Anliegen sie zu teilen, weil ich finde, dass es sich viel leichter lebt, wenn wir uns den Einfluss des Todes auf das Leben zu nutzen mache.

Die Reihenfolge lässt auf keine Priorität oder logische Chronologie im Zeitverlauf schließen, sie rührt einfach daher, wann ich welchen Notizzettel zur Hand hatte und Zeit und Ort und Raum, um die Spuren meiner Sternenkindern im Leben abzutippen. 

Bei allen Punkten lässt sich natürlich sagen: Besser wäre es keinen dieser Punkte aufführen zu müssen, weil das bedeuten würde, dass meine Sternenkinder dann an der Hand wären, gesund, glücklich, lebend.

Gleichzeitig würde das für mich aber bedeuten, meine Sternenkindern nur auf ihren Tod zu reduzieren. Diese Macht möchte ich dem Tod nicht geben und diese Sichtweise wird meinen Sternenkindern nicht gerecht.

Sie sind so richtig und wichtig, wie sie waren. Egal wie alt sie wurden und aus welchem Grund wir uns verabschiedet haben. So lange wir alle Kinder in unserem Leben als Teil von uns verstehen und lieben, so lange sind sie Teil des Lebens.

Und ihre Spuren sind sichtbar, wenn wir unser Herz für sie öffnen:

9. Ich habe Gedenkorte und Gedenkmomente kennen gelernt und wo ich sie auf immer finden kann und sie mich stärken.

8. Ich kenne dank meiner Sternenkinder den Unterschied zwischen Massengräbern, Sammelgräber, Einzelgräbern, Familiengräber, Sternenkindergräber und gar keinem Grab. Vor allem aber weiß ich um die Bedeutung.

7. Ich weiß dank meiner Sternenkinder, ab wann ein Vater ein Vater ist. (Von Beginn an 😉 ) Also wenn sich Eizelle und Spermazelle vereinen, dann kommt es zur ersten Zellteilung und die ist Voraussetzung jeden Lebens.

6. Ich weiß erst seit meiner Sternenkinder, wie wichtig es ist, ab wann ein Vater Vater ist: Ansonsten bleibt die komplette Verantwortung bei der Mutter und bei Kindern kann das heißen, über Leben und Tod “zu entscheiden.” (Dieses Gespräch mit dem Vater zu führen, steht dem Selbstbestimmungsrecht der Frau in keiner Weise entgegen – im Gegenteil, das zeugt von Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit und satt Selbst, selbst, selbst, eben auch wir, wir, wir, weil Familie und sind mehr und mit Beziehung zu einem Menschen mindestens zwei.)

5. Ich weiß, ab wann eine Mutter Mutter ist. Auch von Beginn an. Vor meinen Sternenkindern habe ich noch Gespräche geführt mit Inhalten wie, “ist es ab Herzschlag, Schmerzempfinden oder Hirnfunktion ein Kind?” (Es ging um Abtreibung ja oder nein) Schon der erste Besuch bei der Frauenärztin als es in der 6. SSW hieß: “Ja, sind schwanger, aber nein, nächste Woche wahrscheinlich nicht mehr,” löste die intensivsten, innigsten, unbändigsten Löwinnengefühle in mir aus. 

4. Seit meiner Sternenkindern fühle ich einen Unterschied zwischen den Begriffen “Mama” und “Mutter”. Für Mama benötige ich eine direkte Beziehung.  Meine Sternenkinder habe ich als Persönlichkeiten nicht kennengelernt. Fühlen ja, definitiv, mehr als, deshalb kann sich das im Zeitverlauf noch ändern, aber aktuelle denke ich mir, wenn wir uns noch nicht so greifbar beide Seiten lebend begegnet sind, dann ich die Mutter und konnte ihnen nie eine Mama sein. 

3. Dank meiner Sternenkinder habe ich recherchiert, wie sich Traumata und auch schöne energiereiche Erfahrungen über Generation weitergeben lassen und ob sie als Geschenk oder Last empfunden werden, liegt an mir, ich habe also doch noch etwas in der Hand.

2. unverfälschte Gefühle. Kinder lassen den Kopf nicht zu. Auch Sternenkinder zwingen, stülpen einem Naturgestzte über, natürlich kann man sich blockieren, ignorieren und trotzdem Lachfalten im Leben gewinnen, es lebt sich für mich halt leichter sich ihnen einfach hinzugeben.

  1. Durch meine Sternenkindern bin ich ganz besonderen Menschen begegnet. So viele, so persönlich wie privat, daher führe ich einige von denen auf, die selbst öffentlich auftreten. Marion Glück mit ihren Büchern und spannenden Biografie oder Stefanie Goldbrich mit ihrem Buch und zielgerechten Engagement oder Nadija Frank mit dem Sternenband. 
Dankesworte Karte Marion Glück

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen